Rhododendron – Azalee
Rhododendron – Azalee
Ein grundsätzlicher Unterschied besteht zwischen Rhododendron und Azalee nicht, da die Bedürfnisse sehr ähnich sind. Der Unterschied liegt darin, dass Azaleen im Herbst ihre Blätter abwerfen, während Rhododendren die Blätter ganzjährig tragen.
Beide Pflanzen sind immergrüne Sträucher, selten auch Bäume. Die Blätter sind in der Regel wechselseitig an den Zweigenden gehäuft. Beim Rhododendron sind die Blüten sehr wichtig.
Ihren Ursprung haben Azaleen und Rhododendren in Japan, Ostasien, Südchina und in Gegenden um den Himalaja. Auch in Mittel- und Südeuropa sowie in Nordamerika haben einige Arten ihre Heimat.
Rhododendren haben zwar besondere Ansprüche an ihren Standort, sind aber dennoch sehr beliebt und werden in Gärten oft gepflanzt.
Fast alle Rhododendren benötigen zur Erhaltung der Gesundheit und besseren Blütenentwicklung eine längere Kälteperiode. Bereits ab Februar sind die Blütenknospen gut zu erkennen. Damit die Optik stimmt und der Baum weniger Energie verbrauchen muss, ist es sinnvoll, die Blüten etwas auszulichten. Für die reine Entwicklung eines Baumes ist es auch möglich, alle Blütenknospen abzunehmen. Da die Knospen nicht alle gleichzeitig erkennbar sind, muss das Entfernen im Abstand von einigen Wochen wiederholt werden. Knospen sollten herausgedreht werden, wobei man darauf achten muss, sie nicht einfach nur auszuziehen, da ansonsten der Zweig schnell verletzt werden kann.
Azaleen haben eine sehr gute Schnittverträglichkeit. Manchmal entzieht die Pflanze dem zurückgeschnittenen Teil allerdings den Saft, so dass dieser dann oft abstirbt. Azaleen sind Pflanzen mit einer apikalen Dominanz, dass heißt, die Spitze muss immer stark bleiben, um nicht aufgegeben zu werden. In der Entwicklung benötigen Azaleen regelmäßig Dünger.
